Was macht ein Sanitätsdienst

//Was macht ein Sanitätsdienst

Was macht ein Sanitätsdienst

page1-img5Die Problematik bei allen Ereignissen oder Veranstaltungen mit einer größeren Ansammlung von Menschen ist die, dass in einem Notfall externe Hilfskräfte wie der öffentliche Rettungsdienst oder die Feuerwehr nicht so schnell wie gewohnt zum Notfallort gelangen. Dies hat mehrere Ursachen: Veranstaltungen finden oft auf Privatgelände oder extra abgesperrtem Gelände statt. Auf großen Veranstaltungsarealen mit eigenen Wegen, Zäunen, evtl. Treppenhäusern u.ä. finden die Retter aufgrund nicht vorhandener Ortskenntnis den Einsatzort nicht bzw. nicht schnell genug.

Eine normale Beschilderung wie im öffentlichen Straßenland mit Straßennamen und Hausnummern fehlt. Außerdem kann man sich in großen Menschenmengen nicht so schnell und u. U. nicht mit dem Einsatzfahrzeug bewegen. Genau die Zeit ist es aber, die bei vielen Notfällen entscheidend ist. Verletzungen mit starken Blutungen, Brüche von größeren Knochen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krampfanfälle, Atemnot, Unterzuckerung, um nur einige Beispiele zu nennen, bedürfen der sofortigen medizinisch kompetenten Versorgung.

Lösung

page1-img1Hier greift der Sanitätsdienst ein. Durch gute Vorbereitung und evtl. Beteiligung an der Planung sind die Einsatzteams mit den Örtlichkeiten gut vertraut, finden schnell den Einsatzort, alarmieren gezielt (nach medizinischer Notwendigkeit) die richtigen Einsatzmittel des Rettungsdienstes nach und sorgen dafür, dass dieser eingewiesen und zur Notfallstelle geleitet wird.
Der Notfallpatient wird fachgerecht medizinisch versorgt. Dazu gehören beispielsweise die Versorgung von Wunden und Frakturen, die Anlage einer Infusion („Tropf“) zur Schockbekämpfung, die Gabe von Sauerstoff z. B. bei Atemnot, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und vieles mehr.

Aber auch nicht so schwerwiegende Tätigkeiten wie das reichen einer Kopfschmerztablette oder/ und eines Glases Wasser sowie die Möglichkeit sich in einem geschützten Bereich kurz hinsetzen oder hinlegen zu können wirken manchmal wahre Wunder.
Der eigentliche Transport in ein Krankenhaus wird, wenn erforderlich, grundsätzlich nicht vom Sanitätsdienst sondern vom zuständigen öffentlichen Rettungsdienst oder einem Krankentransportunternehmen durchgeführt. Hauptgrund hierfür ist die Erhaltung der Einsatzkraft vor Ort. Sie als Veranstalter haben beispielsweise 6 Rettungssanitäter gebucht. Bei einem Transport in ein Krankenhaus fehlen für ca. 45 bis 60 Minuten mindestens 2 Rettungssanitäter am Veranstaltungsort. Eine Notwendigkeit selbst zu transportieren besteht nicht, denn der Patient wurde ja schnell erreicht, notfallmedizinisch kompetent erstversorgt und das der Dringlichkeit entsprechende Einsatzmittel wurde auch gleich angefordert.

Falls Sie weiterhin Unklarheiten zu Tätigkeiten, Einsatzgebieten, Einsatztaktiken, Qualifikationen usw. haben sollten, kontaktieren Sie uns bitte, wir beantworten alle Ihre Fragen jederzeit gerne! Außerdem finden Sie viele interessante Informationen in unserem Glossar.

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2018-03-21T16:26:55+00:00

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